Hohe auszeichnung für Dr. Stefan Porwol



Ellringen-Leestahl. SG Dahlenburg.
Dr. Stefan Porwol wurde auf dem 58.Kreisfeuerwehrtag mit der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes ernannt.

Mit dieser hohen Auszeichnung hatte Dr. Stefan Porwol nicht gerechnet. Als Privatmann zur Siegerehrung angereist, erhielt der ehemalige 1.Kreisrat aus den Händen von Kreisbrandmeister Torsten Hensel mit der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille die höchste Auszeichnung, die das Deutsche Feuerwehrwesen an Zivilpersonen zu vergeben hat und ernannte Dr. Porwol sogleich auch zum Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Lüneburg e.V.
Der geehrte habe sich um das Feuerwehrwesen im Landkreis Lüneburg besonders verdient gemacht und sich als Verwaltungschef für den Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes über das übliche Maß hinaus für die Belange des Feuerwehrwesens eingesetzt. In seine rund 20jährige Amtszeit fielen z.B. der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Scharnebeck zu einem der modernsten Technik- und Logistikzentren für Feuerwehren in Niedersachsen, sowie die beiden Katastropheneinsätze bei den beiden sog. Jahrhunderthochwässern an der Elbe 2002 und 2006. Der stete Fürsprecher für das Feuerwehrwesen im Landkreis Lüneburg sei dabei nie als Chef aufgereten, sondern habe Seite an Seite mit den Feuerwehren gestanden. "Dr.Porwol wusste, dass er sich auf uns verlassen konnte und wir wussten stets, dass wir uns auf ihn verlassen konnten!", so Hensel.
Auch die Jugendfeuerwehren seien ihm immer wichtig gewesen.
Zu seinem 50. Geburtstag im vergangenen Jahr, habe Dr.Porwol Geld gesammelt, das er der Kreis-Jugendfeuerwehr gespendet hat. Die Spende sei ein maßgeblicher Beitrag für die Beschaffung eines Kühlanhängers, der mittlerweile auf vielen Verantstaltungen der Kreis-Jugendfeuerwehr Verwendung fände.
Der Ausgezeichnete selbst zeigte sich dankbar und bekräftigte, auch weiterhin sich mit der Kreisfeuerwehr und dem Verband verbunden zu fühlen. Allein die Zustände bei den Waldbränden in Greichenland, seien Beweis genug dafür, was passieren könne, wenn Kein gut organisiertes und ausgestattetes Feuerwehr- und Katastrophenwesen existiere.





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